Straßenwärterinformationen für Ausbildungsbehörden

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Straßenwärterinformationen für Ausbildungsbehörden Übersicht der Ausbildung in der Staatsbauverwaltung  
     

Kosten der überbetrieblichen Ausbildung

Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse

Häufige Fragen

Ansprechpartner

 

Kosten der überbetrieblichen Ausbildung

Die Kosten der überbetrieblichen Ausbildung der Straßenwärter werden den Ausbildenden pauschaliert wie folgt in Rechnung gestellt:

 Ausbildungsdauer 3 Jahre:   2.460 Euro/Azubi
 Ausbildungsdauer 2 Jahre (Verkürzer):  1.640 Euro/Azubi
 Wiederholung der Abschlussprüfung:  250 Euro/Azubi
 Pauschale für Übernachtungskosten*

*sofern nicht eine freiwillige Teilnahme an der überbetrieblichen Ausbildung bis zur Wiederholungsprüfung stattgefunden hat. In diesem Fall werden die tatsächlich angefallenen Kosten in Rechnung gestellt.

Eine Rückerstattung bereits gezahlter Ausbildungskosten durch die Autobahndirektion erfolgt bei Auszubildenden, welche die Ausbildung abbrechen, nicht. Sollte sich bereits kurz nach Beginn der Ausbildung abzeichnen, dass der Ausbildungsvertrag gelöst wird bzw. die Stelle nicht angetreten wurde, bitten wir um zeitnahe Mitteilung (siehe Ansprechpartner).

Die genannten Gebühren umfassen ausschließlich die Kosten der überbetrieblichen Ausbildung, nicht aber sonstige Kosten wie z. B. Reisekosten, Kosten des Führerscheins.

Die Autobahndirektion Nordbayern wird jährlich anhand der vorliegenden Kosten der überbetrieblichen Ausbildung die Gebühren prüfen und ggfls. entsprechend anpassen.
 

Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse

Das Berufsbildungsgesetz (§34 BBiG) schreibt vor, dass jedes Ausbildungsverhältnis in ein Ausbildungsverzeichnis einzutragen ist. Das Ausbildungsverzeichnis für die auszubildenden Straßenwärter in Bayern wird bei der Autobahndirektion Nordbayern geführt. Die Eintragung ist mit dem Eintragungsvordruck zu beantragen (siehe PDF-Datei unter: www.abdnb.bayern.de/autobahndirektion/strassenwaerter_ausbildung.php).

Das Ausbildungsverhältnis kann jedoch nur unter den Voraussetzungen des §35 BBiG in das Verzeichnis eingetragen werden. Der Eintragungsvordruck ist daher zusammen mit dem Ausbildungsvertrag zunächst an die Rechtsaufsichtsbehörde zu senden, welche die Geeignetheit der Ausbildungsstätte und des Ausbildenden auf dem Vordruck bestätigt. Von dort wird der Vorgang an die Autobahndirektion Nordbayern weitergeleitet. Nach erfolgter Eintragung erhalten die Ausbildungsbehörden/ -firmen ein Anschreiben mit der Eintragungsnummer und den eingereichten Ausbildungsverträgen zurück.

Ansprechpartnerin für die Eintragungen in das Ausbildungsverzeichnis ist:

Häufige Fragen

Welches sind die Rechtsgrundlagen der Ausbildung?

  • Rechtsgrundlagen sind die jeweiligen Tarifverträge der Auszubildenden, das Berufsbildungsgesetz (BBiG)  incl. der Verordnung zur Umsetzung des Berufsbildungsgesetzes, des Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes und der Handwerksordnung (BBiGHwOV) sowie die Verordnung über die Berufsausbildung zum Straßenwärter/zur Straßenwärterin incl. des Rahmenlehrplans für den Ausbildungsberuf des/der Straßenwärters/Straßenwärterin.

Gibt es spezielle Vordrucke für Ausbildungsverträge von Straßenwärtern?

  • Nein. Es können die üblichen Vertragsvordrucke verwendet werden.

Wenn die Ausbildungsbehörde nicht alle Inhalte der vorgeschriebenen Ausbildungsverordnung vermitteln kann, kann trotzdem dort ausgebildet werden? Wie ist dann der Ablauf?

  • Die betreffende Ausbildungsbehörde kann in Absprache z. B. mit einer anderen Behörde den Ausbildungsplan so gestalten, dass die Ausbildungsinhalte bei der jeweils anderen Behörde absolviert werden. Der Ausbildungsvertrag wird jedoch grds. mit der ursprünglichen Ausbildungsbehörde geschlossen.

Wer ist zuständig für die Eintragung in das Berufsausbildungsverzeichnis?

  • Die zuständige Stelle nach dem BBiG i. V. m. der BBiGHwoV: Die Autobahndirektion Nordbayern. (siehe §§5,6 BBiGHwoV).

An wen muss der Eintragungsvordruck gesendet werden?

  • Über die Rechtsaufsichtsbehörde an die Autobahndirektion Nordbayern. Nicht an die IHK!

Wer entscheidet über die Verlängerung/Verkürzung von Ausbildungsverhältnissen?

  • Die Rechtsaufsichtsbehörden (siehe §§5,6  BBiGHwoV).

Welche vorangegangene Ausbildung führt evtl. zu einer Verkürzung der Ausbildung zum Straßenwärter?

  • Die Entscheidung hierüber obliegt den Rechtsaufsichtsbehörden.

Wer entscheidet über Geeignetheit des Ausbilders und der Ausbildungsstätte?

  • Die Rechtsaufsichtsbehörden (siehe §§5,6 BBiGHwoV).

Welche Ausbildung muss der Ausbildende selbst vorweisen, um Straßenwärter ausbilden zu können?

  • Die Entscheidung hierüber obliegt den Rechtsaufsichtsbehörden.

Wo findet die überbetriebliche Ausbildung statt?

  • Die überbetriebliche Ausbildung findet in der Straßenmeisterei Gerolzhofen sowie in den Räumen der Berufsschule in Würzburg statt.

Wer meldet die Auszubildenden in der Berufsschule und bei der überbetrieblichen Ausbildung an?

  • Die Anmeldungen erfolgen durch die Ausbildungsbehörden/ -firmen selbst.

Wann und von wem werden die Termine der Berufsschule/der überbetrieblichen Ausbildung bekannt gegeben?

  • Die Termine werden von der Berufsschule in Würzburg in Abstimmung mit der überbetrieblichen Ausbildungsstelle festgelegt und auch von dort bekannt gegeben.

Wie kommt der Auszubildende nach Gerolzhofen und Würzburg?

  • Die Anfahrt erfolgt in eigener Verantwortung der Auszubildenden.

Von wem bekommen die Auszubildende die Berichtshefte?

  • Die Berichtshefte werden bei der überbetrieblichen Ausbildung in Gerolzhofen ausgegeben.

Muss die Ausbildungsbehörde den Führerschein der Auszubildenden bezahlen?

  • Ja. Der CE-Führerschein ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung und muss von den Auszubildenden gem. der Verordnung über die Ausbildung zum Straßenwärter/zur Straßenwärterin (§4 Abs. 2) im Rahmen der Ausbildung erworben werden.

Welcher Führerschein muss bezahlt werden?

  • Gemäß § 9 Abs. 2 Verordnung über die Berufsausbildung zum Straßenwärter/zur Straßenwärterin muss der CE-Führerschein erworben werden. Dieser setzt allerdings den Erwerb des PKW-Führerscheins voraus. Ist dieser nicht vorhanden, sind die Kosten für den Erwerb beider Führerscheine von der Ausbildungsbehörde/ -firma zu übernehmen.

Wann werden die Azubis zur Abschlussprüfung zugelassen?

  • Die Auszubildenden müssen den CE-Führerschein erworben haben (siehe § 9 Abs. 2 der Verordnung über die Berufsausbildung zum Straßenwärter/zur Straßenwärterin).

Was muss beachtet werden, wenn ein Auszubildender die Abschlussprüfung nicht besteht?

  • Gemäß §21 Abs. 3 BBiG ist in diesen Fällen auf Verlangen der Auszubildenden das Ausbildungsverhältnis bis zur nächstmöglichen Prüfung, längstens für ein Jahr, zu verlängern.
     

Ansprechpartner

 Autobahndirektion Nordbayern
 Flaschenhofstr. 55, 90402 Nürnberg 

 Frau Marion Gareis
 Telefon:
 0911/4621-629
 E-Mail: 
 marion.gareis@abdnb.bayern.de
 Frau Simone Vollert
 Telefon:
 0911/4621-625
 E-Mail:
 simone.vollert@abdnb.bayern.de
 

 Berufsschule in Würzburg
 Josef-Greising-Schule
 Tiefe Gasse 6,  97084 Würzburg  

 Telefon:
 0931/64015-0
 E-Mail:
 bbz2@wuerzburg.de
 Website:
 www.bbz2wuerzburg.de
 

 Überbetriebliche Ausbildung in Gerolzhofen
 Straßenmeisterei Gerolzhofen
 Bischwinder Weg 2, 97447 Gerolzhofen
 Telefon: 09382/99957

 Herr Rainer Götz 
 Telefon:
 09721/203171

 E-Mail: 
 rainer.goetz@stbasw.bayern.de

(Vorsitzender des
Prüfungsausschusses)

 Herr Edgar Streng
 Telefon:
 09721/203163

 E-Mail:
 edgar.streng@stbasw.bayern.de

 

 

     
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